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Christoph Becker

Interim-Führung

Ich besetze die Lücke, bis sie keine mehr ist.

Geschäftsführung, CTO oder Bereichsleitung auf Zeit — mit echtem Mandat, mit Budgetverantwortung und mit dem erklärten Ziel, die Position am Ende überflüssig zu machen.

Anlässe

Vier Situationen, in denen es sich rechnet.

Interim-Führung ist teurer als eine Festanstellung und günstiger als ein Jahr ohne Entscheidungen. Die Frage ist nicht der Tagessatz, sondern was die Vakanz kostet.

Eine Führungsposition ist unerwartet frei

Kündigung, Krankheit, Trennung im Streit. Die Nachfolgesuche dauert sechs Monate, das Geschäft wartet nicht so lange.

Das Unternehmen wächst über seine Führung hinaus

Was mit fünfzehn Leuten funktioniert hat, trägt bei sechzig nicht mehr. Es braucht jemanden, der die neue Struktur aufbaut, statt sie nur zu beschreiben.

Die Technik braucht eine Stimme in der Geschäftsführung

Es wird über Architektur, Make-or-Buy und Sicherheit entschieden, ohne dass jemand am Tisch sitzt, der die Konsequenzen einschätzen kann.

Gesellschafter brauchen eine neutrale Instanz

Wenn die Positionen verhärtet sind, hilft jemand, der ein Mandat auf Zeit hat und danach wieder geht.

Haltung

Ein Interim-Manager, der nichts verändert, war zu teuer.

Ich komme nicht, um den Status quo zu verwalten, bis jemand Festes gefunden ist. Wer einen Platzhalter sucht, ist bei mir falsch — das sage ich lieber im ersten Gespräch als im dritten Monat.

Umgekehrt bin ich kein Sanierer, der mit der Rasenmähermethode arbeitet. Die meisten Organisationen haben gute Leute; sie haben nur seit Jahren keine klare Ansage bekommen. Meine Erfahrung ist, dass sich das schneller dreht, als alle glauben.

Was ich zusage, halte ich auch dann, wenn es unbequem wird. Dazu gehört, dem Gesellschafter zu sagen, dass sein Lieblingsprodukt kein Geschäft ist.

20+

Jahre in Führungsrollen — CTO, COO, Geschäftsführer

3 – 250

Mitarbeitende: vom Dreipersonen-Startup bis zur Konzerneinheit

DACH

Remote und vor Ort, Sitz Markkleeberg bei Leipzig

Ablauf

Wie ein Mandat läuft.

  1. 01

    Auftrag klären

    Bevor ich anfange, steht schriftlich, wofür ich das Mandat habe: welche Entscheidungen ich allein treffe, welche mit den Gesellschaftern, und woran am Ende gemessen wird, ob es funktioniert hat. Ohne diese Klarheit nehme ich kein Mandat an.

    Vor dem Start
  2. 02

    Lagebild und Sofortmaßnahmen

    Gespräche mit dem Team, den Kunden und den Zahlen. Am Ende steht, was sofort gestoppt, sofort entschieden und sofort besetzt werden muss — und was warten kann.

    Erste vier Wochen
  3. 03

    Führen

    Regelbetrieb: Entscheidungen treffen, Team ausrichten, Konflikte klären, liefern. Ich bin dabei nicht der Berater im Nebenzimmer, sondern die Führungskraft mit Namen im Organigramm.

    Laufzeit
  4. 04

    Übergeben

    Ein Interim-Mandat ist erst dann erfolgreich, wenn es ohne mich weitergeht. Ich suche die Nachfolge mit aus, arbeite sie ein und hinterlasse eine Struktur, die trägt.

    Letzte Wochen

Rahmen

Ab sofort verfügbar für neue Mandate

Umfang

Üblich sind zwei bis fünf Tage pro Woche. Weniger als zwei ergibt bei Führungsaufgaben selten Sinn.

Laufzeit

Ab drei Monaten, typisch sechs bis achtzehn. Kündigungsfrist beidseitig, ohne Mindestabnahme.

Konditionen

Tagessatz nach Umfang und Verantwortung, im Erstgespräch offen besprochen. Keine Erfolgsbeteiligung, keine Vermittlungsprovision.

Erzählen Sie mir, was gerade unbesetzt ist.

Im ersten Gespräch klären wir, ob die Lage überhaupt ein Interim-Mandat braucht. Manchmal ist die Antwort: nein, Sie brauchen zwei Wochen Projektarbeit.

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